Buchempfehlungen von Karl Lagerfeld

Karl Otto Lager­feld (* 10. Sep­tem­ber 1933 in Ham­burg; † 19. Feb­ru­ar 2019 in Neuil­ly-sur-Seine) war ein in Paris leben­der deutsch­er Mod­e­schöpfer, Design­er, Fotograf und Kostüm­bild­ner. Er begann seine Lauf­bahn in der franzö­sis­chen Mod­ewelt Mitte der 1950er Jahre in Paris, wo er bei Bal­main, Patou, Chloé und anderen Mod­e­fir­men beschäftigt war. Seit 1965, anderen Quellen zufolge seit 1964, war er als Damen­mode-Design­er bei Fen­di in Rom unter Ver­trag. Mode unter seinem eige­nen Namen kreierte Lager­feld für Damen und Her­ren mit Unter­brechun­gen seit 1974. Seit 1983 fungierte er als Kreativdi­rek­tor und Chefde­sign­er bei dem franzö­sis­chen Mod­e­haus Chanel, dessen Revival in den 1980er Jahren und anschließen­der Auf­stieg zu einem inter­na­tionalen Mil­liar­denkonz­ern zu großen Teilen Lager­feld zugeschrieben wird. Darüber hin­aus war er bekan­nt für zahlre­iche Koop­er­a­tionspro­jek­te in den Bere­ichen Mode, Wer­bung, Design, Fotografie und Kun­st. Lager­feld wurde auf­grund seines über 60 Jahre währen­den Schaf­fens und seines stil­bilden­den Ein­flusses auf die inter­na­tionale Mod­ewelt von der Presse bisweilen als „Kaiser Karl“ oder als „Mod­ezar“ beze­ich­net. Zu seinen per­sön­lichen Marken­ze­ichen gehörten ein weiß gepud­ert­er Zopf, ein hochste­hen­der Vater­mörder sowie dun­kle Son­nen­brillen; bis Anfang der 2000er Jahre trat er auch mit einem Hand­fäch­er in die Öffentlichkeit. (Wikipedia) — Hier sind die Buchempfehlun­gen von Karl Lagerfeld

Karl Otto Lager­feld (* 10. Sep­tem­ber 1933 in Ham­burg; † 19. Feb­ru­ar 2019 in Neuil­ly-sur-Seine) war ein in Paris leben­der deutsch­er Mod­e­schöpfer, Design­er, Fotograf und Kostüm­bild­ner. Er begann seine Lauf­bahn in der franzö­sis­chen Mod­ewelt Mitte der 1950er Jahre in Paris, wo er …

… bei Bal­main, Patou, Chloé und anderen Mod­e­fir­men beschäftigt war. Seit 1965, anderen Quellen zufolge seit 1964, war er als Damen­mode-Design­er bei Fen­di in Rom unter Ver­trag. Mode unter seinem eige­nen Namen kreierte Lager­feld für Damen und Her­ren mit Unter­brechun­gen seit 1974. Seit 1983 fungierte er als Kreativdi­rek­tor und Chefde­sign­er bei dem franzö­sis­chen Mod­e­haus Chanel, dessen Revival in den 1980er Jahren und anschließen­der Auf­stieg zu einem inter­na­tionalen Mil­liar­denkonz­ern zu großen Teilen Lager­feld zugeschrieben wird. Darüber hin­aus war er bekan­nt für zahlre­iche Koop­er­a­tionspro­jek­te in den Bere­ichen Mode, Wer­bung, Design, Fotografie und Kun­st. Lager­feld wurde auf­grund seines über 60 Jahre währen­den Schaf­fens und seines stil­bilden­den Ein­flusses auf die inter­na­tionale Mod­ewelt von der Presse bisweilen als „Kaiser Karl“ oder als „Mod­ezar“ beze­ich­net. Zu seinen per­sön­lichen Marken­ze­ichen gehörten ein weiß gepud­ert­er Zopf, ein hochste­hen­der Vater­mörder sowie dun­kle Son­nen­brillen; bis Anfang der 2000er Jahre trat er auch mit einem Hand­fäch­er in die Öffentlichkeit. (Wikipedia) — Hier sind die Buchempfehlun­gen von Karl Lager­feld Grundle­gend als Werk und als Instru­ment zur Erforschung des Unbe­wussten wurde die an der Wende zum 20. Jahrhun­dert erschienene Traumdeu­tung. Die größte Ver­bre­itung unter Freuds Schriften erzielte die Studie Zur Psy­chopatholo­gie des All­t­agslebens. All­ge­mein bekan­nt sind unter anderem die Freud­sche Fehlleis­tung und das mit den Lehren Freuds ver­bun­dene Struk­tur­mod­ell der Psy­che: das Es, das Ich und das Über-Ich. Beson­ders in seinem Spätwerk zeigte sich Freud als schar­fer Reli­gion­skri­tik­er. Sein Beken­nt­nis zum Juden­tum war nicht religiös motiviert. Eine kri­tis­che Auseinan­der­set­zung mit Freuds Lehrmei­n­un­gen ließ schon unter seinen frühen Anhängern nicht lange auf sich warten. Eigene Lehren entwick­el­ten erst Alfred Adler, dann auch der von Freud zunächst als Nach­fol­ger vorge­se­hene C. G. Jung. Die wahre Hüterin von Freuds Erbe wurde seine Tochter Anna Freud, die sich zur Psy­cho­an­a­lytik­erin aus­bilden ließ, selb­st pub­lizierte und ihren 1923 an Gau­menkrebs erkrank­ten Vater bei Vorträ­gen und Kon­gressen ver­trat. Sie blieb auch bei ihm, als er nach der Bücherver­bren­nung 1933 in Wien aushar­rte und begleit­ete ihn nach dem Anschluss Öster­re­ichs 1938 ins Lon­don­er Exil. (Wikipedia) — Hier sind die Buchempfehlun­gen von Sig­mund Freud

Karl Lagerfeld’s Buchempfehlungen im Überblick (Klickbar)

Buchempfehlungen von Karl Lagerfeld

#1

Sämtliche Gedichte – Emily Dickinsons

Die erste deutsche Gesam­taus­gabe von Emi­ly Dick­in­sons rund 1800 Gedicht­en zeigt die ganze Vielfalt ihrer The­men, ihren Ein­fall­sre­ich­tum im For­malen und ihre über­raschende Entwick­lung. Ihr lyrisches Werk kam zu früh für ihre eng­stirnige puri­tanis­che Umge­bung in den USA. Kein Wun­der, dass Dick­in­son ihre Zeitgenossen auf Dis­tanz und ihre Lyrik unter Ver­schluss hielt – ihre Gedichte sind voller Ket­zerei und Spot­tlust, ihr Werk mutig, frei und radikal im Nach­denken über die Grund­fra­gen unser­er Exis­tenz. Die Über­set­zerin Gun­hild Kübler zeich­net im Nach­wort ein Bild vom Leben dieser großen amerikanis­chen Dichterin.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#2

Correspondance — Stephane Mallerme

Die Welt ist gemacht, um ein schönes Buch, manch­mal einen schö­nen Vers zu ergeben: “Nacht, Verzwei­flung und Edel­steine”, “Ein­samkeit, Riff, Stern”. “Ein­samkeit, Riff, Stern”. Dazu war es notwendig, der Musik ihr Gutes zu nehmen, zu sug­gerieren, hier ist der Traum. Die ganze Poe­sie eines Lebens ist in einem kurzen Band enthal­ten. Die bis zur Her­metik dicht­en Gedichte, die wir heute zu entschlüs­seln wis­sen, schließen den Sinn der Welt ein oder leg­en ihn vielmehr nahe. In diesen Briefen, zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit gesam­melt, find­en wir die ein­fache Geschichte eines Mannes, der “meine Inkom­pe­tenz, die ich ausstelle, auf etwas anderes als das Absolute” schrieb. Seinen Fre­un­den offen­barte er manch­mal die Bedeu­tung sein­er Forschun­gen, kom­men­tierte bes­timmte Gedichte, zeigte alle Facetten seines Geistes. Es ist in der Hoff­nung, diese Ver­traulichkeit­en zu sam­meln, dass wir diese Briefe lesen. Sie sind ein außergewöhn­lich­es Doku­ment über die Net­zw­erke lit­er­arisch­er Gesel­ligkeit und die beste Wider­legung der immer noch vorherrschen­den Klis­chees über die Ein­samkeit eines Dichters, der sich entsch­ieden außer­halb der Welt befind­et. Denn diese Kor­re­spon­denz kann als poet­is­che Auto­bi­ogra­phie gele­sen wer­den, sowohl intellek­tuell als auch alltäglich. Der Dichter wird ein Mann von Welt, indem er sich der Tätigkeit des Briefeschreibens hin­gibt. Dabei legt es Zeug­nis ab von der Entwick­lung von Mal­lar­més Ästhetik und führt uns hin­ter die Kulis­sen seines Werks, wo wir unter anderem das Entste­hung­sprinzip von “L’Azur” oder die Genese des Sonetts in ‑ix ent­deck­en. Der Humor kommt nicht zu kurz, denn das wiederkehrende Motiv ist hier der Schreck­en vor Briefen: Mal­lar­mé schreibt einen Brief, um zu sagen, dass er keine Briefe schreibt. Am Ende eines mehr als dre­itausend Stücke umfassenden Briefwech­sels kann Mal­lar­mé also unter­schreiben: “Wer keine Briefe schreibt”

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#3

Sämtliche Gedichte — Else Lasker-Schüler

Else Lasker-Schüler gilt heute als die wichtig­ste Lyrik­erin des Expres­sion­is­mus. Karl Kraus sah in ihr 1910 die »stärk­ste und unwegsam­ste lyrische Erschei­n­ung des mod­er­nen Deutsch­lands«. Dass Got­tfried Benn sie 1952 »die größte Dich­terin, die Deutsch­land je hat­te« nan­nte, erhob sie in den lit­er­arischen Adels­stand. Ihre Gedichte sind von ein­er Kraft und Tiefe, die noch immer berühren wie auch her­aus­fordern.

Mit einem aus­führlichen Nach­wort von Uljana Wolf.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#4

Fünfte vertikale Poesie & Sechste Vertikale Poesie — Roberto Juarroz

Octavio Paz nan­nte ihn eine „einzi­gar­tige Stimme des 20. Jahrhun­derts”, seine Poe­sie beze­ich­nete er als „Geolo­gie des Seins” und „Astronomie des Geistes”, während Vicente Aleixan­dre die „ver­tikale Blick­rich­tung” von Rober­to Juar­roz so charak­ter­isierte: „Poe­sie ein­er glühen­den Trans­parenz”. Für Julio Cortázar zer­fällt „jede pro­sais­che Sicht in Stücke angesichts dieser gesamten Aneig­nung des Daseins durch die Poe­sie”, seine Gedichte gehören für ihn „zum Höch­sten und Tief­sten, das in diesen Jahren in der spanis­chen Sprache geschrieben wurde”.

Rober­to Juar­roz war Her­aus­ge­ber der für Lateinameri­ka ein­flussre­ichen Zeitschrift „Poesía = Poesía” (1958–1965). Er lehrte 30 Jahre an der Uni­ver­sität von Buenos Aires Bib­lio­thek­swis­senschaften und erhielt für sein poet­is­ches Werk mehrere nationale und inter­na­tionale Poe­siepreise.

Das poet­is­che Werk „Ver­tikale Poe­sie” (Poesía ver­ti­cal) erschien im spanis­chen Orig­i­nal in den Jahren 1958 bis 1994 und umfasst vierzehn gle­ich­namige Lyrik­bände sowie die Samm­lung „Ver­tikale Frag­mente” (Frag­men­tos ver­ti­cales, 1994) mit seinen poe­t­ol­o­gis­chen Über­legun­gen in drei Kapiteln und unveröf­fentlicht­en Gedicht­en. Seine Gedichte wur­den in mehr als zwanzig Sprachen über­set­zt und veröf­fentlicht. Sein poet­is­ches Werk erschien voll­ständig in Argen­tinien, ist dort regelmäßig ver­grif­f­en, und in franzö­sis­ch­er Über­set­zung in Frankre­ich.

Der Lit­er­aturver­lag Edi­tion Delta führt hier­mit die Stuttgarter Juar­roz-Werkaus­gabe für das deutschsprachige Lesepub­likum weiter.

Mit einem aus­führlichen Nach­wort von Uljana Wolf.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#5

Gesammelte Werke — Rainer Maria Rilke

Rain­er Maria Rilke ist der Inbe­griff des Dichters in der Mod­erne. Sein gesamtes Schaf­fen war geprägt von dem Ziel, die großen Weit­en der inneren Welt, der Gefüh­le wie der philosophis­chen Reflex­ion in zeit­los gültige Verse zu fassen. Die Rilke-Verehrung ist weltweit bis heute unge­brochen. Dieser Band umfasst den gesamten Kos­mos Rilkes: Sein lyrisches Werk ein­schließlich aller wichti­gen Zyklen wie dem Stun­den-Buch und den Duineser Elegien, die Briefe an einen jun­gen Dichter und Rilkes einzi­gen Roman, Die Aufze­ich­nun­gen des Malte Lau­rids Brigge.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#6

Gesammelte Werke — Johann Wolfgang von Goethe

Wer Goethe liebt oder Goethe braucht, aber wegen fehlen­der Geld­mit­tel bish­er auf eine große Aus­gabe verzicht­en mußte, darf sich auf die gün­stige Ham­burg­er Aus­gabe freuen.

Georg Ram­seger, ein Ken­ner des Buch­mark­ts und Goethes, nan­nte die “Ham­burg­er Aus­gabe” ein­mal die »bekömm­lich­ste Goethe-Aus­gabe«. »Ich meine damit ein nach Umfang (Stell­fläche) und Infor­ma­tion (Anteil der Kom­mentare) und Preis (Erschwinglichkeit) für den Kreis der Inter­essierten maßanzüglich­es Angebot.«

Die “Ham­burg­er Aus­gabe”, 1948 bei Weg­n­er in Ham­burg begonnen, 1972 von C.H. Beck über­nom­men und seit 1982 im Taschen­buch bei dtv, ist das Lebenswerk des Her­aus­ge­bers Erich Trunz.

In vierzehn Bän­den enthält sie eine sorgfältige Auswahl aller bedeu­ten­den Werke und Schriften Goethes,verzichtet wurde lediglich auf die zahlre­ichen beiläu­fig oder aus Gefäl­ligkeit ent­stande­nen Texte.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#7

The sense of beauty — George Santayana

Es ist bemerkenswert passend, dass dieses Werk über Ästhetik von George San­tayana geschrieben wurde, dem wohl bril­lantesten philosophis­chen Schrift­steller und dem Philosophen mit dem stärk­sten Sinn für Schön­heit seit Pla­ton. Es ist keine trock­ene meta­ph­ysis­che Abhand­lung, wie es Werke über Ästhetik so oft sind, son­dern ist selb­st ein faszinieren­des Doku­ment: eine Offen­barung der Schön­heit der Sprache eben­so wie des Begriffs der Schön­heit.
Diese ungekürzte Wieder­gabe der 1896 am Har­vard Col­lege gehal­te­nen Vor­lesun­gen ist eine Studie darüber, “warum, wann und wie Schön­heit erscheint, welche Bedin­gun­gen ein Objekt erfüllen muss, um schön zu sein, welche Ele­mente unser­er Natur uns für Schön­heit empfänglich machen und wie die Beziehung zwis­chen der Beschaf­fen­heit des Objek­ts und der Erre­gung unser­er Empfänglichkeit ist.“
San­tayana analysiert zunächst die Natur der Schön­heit und stellt fest, dass sie irra­tional ist, “das Vergnü­gen als Qual­ität eines Dings betra­chtet.” Dann geht er zu den Mate­ri­alien der Schön­heit über und zeigt, was alle men­schlichen Funk­tio­nen dazu beitra­gen kön­nen: Liebe, soziale Instink­te, Sinne usw. Dann wird die Schön­heit der Form analysiert, und schließlich erörtert der Autor den Aus­druck der Schön­heit. Lit­er­atur, Reli­gion, Werte, das Böse, Witz, Humor und die Möglichkeit der endlichen Vol­lkom­men­heit wer­den alle unter­sucht. Die Darstel­lung im gesamten Werk ist konkret und leicht nachvol­lziehbar, mit Beispie­len aus der Kun­st, Geschichte, Anthro­polo­gie, Psy­cholo­gie und ähn­lichen Bereichen.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#8

Ethik — Baruch de Spinoza

Baruch de Spin­oza (1632 ‑1677) war ein nieder­ländis­ch­er Philosoph und Sohn por­tugiesis­ch­er Immi­granten sephardis­ch­er Herkun­ft und por­tugiesis­ch­er Mut­ter­sprache. Er wird dem Ratio­nal­is­mus zuge­ord­net und gilt als ein­er der Begrün­der der mod­er­nen Bibel- und Reli­gion­skri­tik. Spin­oza nimmt in der Philoso­phiegeschichte eine Son­der­stel­lung ein. Er gehörte wed­er ein­er etablierten philosophis­chen Schule an, noch begrün­dete er sel­ber eine neue. Er war ein­er der radikalsten Philosophen der frühen Neuzeit. Seine Eth­i­ca, ordine geo­met­ri­co demon­stra­ta ist der Form nach in syn­thetis­ch­er Darstel­lung und, wie es der Titel andeutet, nach der Meth­ode von Euk­lids Ele­menten in „Grund­be­grif­f­en“, „Axiomen“, „The­o­re­men“, „Demon­stra­tio­nen“ und „Korol­lar­ien“ abge­fasst. Spin­oza ver­fasste eine Meta­physik und Ethik in der Art eines Geome­trielehrbuch­es. Eth­i­ca, ordine geo­met­ri­co demon­stra­ta (neu­lateinisch; Ethik, nach geometrisch­er Meth­ode dargelegt) ist 1677 posthum, im Jahre seines Todes, erschienen. Es gilt als sein Hauptwerk. Viele Teile davon hat­te Spin­oza allerd­ings schon in früher veröf­fentlicht­en Schriften dargestellt. Die Ethik ist mit den Auf­fas­sun­gen der Zeit Spin­ozas zu ver­ste­hen. Nach ihm sollte die Philoso­phie aus jeglich­er Gotteskon­ven­tion her­aus­gelöst sein und die Philoso­phie als Lebenslehre dienen. Von der pro­fes­sionellen The­olo­gie wurde Spin­oza vor allem in Deutsch­land wegen sein­er Ethik sein­erzeit als gefährlich­er Pan­the­ist und Athe­ist geschmäht.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#9

Gesammelte Werke — Nietzsche

Im Werk Friedrich Niet­zsches begeg­net uns ein­er der großen, genialis­chen Geis­ter der europäis­chen Philoso­phie. Sein uner­hört bre­it­er Ein­fluss als wahrhaft ‘freier Denker’, der nicht davor zurückschreckt, bisweilen sog­ar sich selb­st mit allem Nach­druck und mit guten Grün­den zu wider­sprechen, dauert in Kun­st, Lit­er­atur und Philoso­phie bis heute fort. Diese Aus­gabe ver­sam­melt die Schlüs­sel­w­erke sein­er frühen, mit­tleren und späten Schaf­fenspe­ri­ode – von ‘Die Geburt der Tragödie’ über ‘Also sprach Zarathus­tra’ bis zu ‘Ecce homo’.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman
#10

Journey to the Abyss — The Diaries of Count Harry Kessler — Laird Easton

Diese faszinieren­den, bish­er unveröf­fentlicht­en frühen Tage­büch­er des Grafen Har­ry Kessler — Mäzen, Muse­ums­di­rek­tor, Ver­leger, Kul­turkri­tik­er, Sol­dat, Geheim­a­gent und Diplo­mat — bieten ein umfassendes Panora­ma der Kun­st und Poli­tik im Europa der Belle Époque, ein­er glitzern­den Welt, die sich durch den Ersten Weltkrieg unwider­ru­flich verän­dern sollte. Kesslers Ein­tauchen in die neue Kun­st und Lit­er­atur von Paris, Lon­don und Berlin ent­fal­tet sich im ersten Teil der Tage­büch­er. Diese ver­fein­erte Welt weicht leb­haften Beschrei­bun­gen der grausamen Kämpfe an den Ost- und West­fron­ten des Ersten Weltkriegs, den intri­g­an­ten pri­vat­en Diskus­sio­nen der deutschen poli­tis­chen und mil­itärischen Elite über den Kriegsver­lauf sowie Kesslers Schilderung sein­er Rolle als Diplo­mat mit geheimer Mis­sion in der Schweiz.

Kessler, der als Mit­be­grün­der der Avant­garde-Zeitschrift Pan viele der führen­den Kün­stler und Schrift­steller sein­er Zeit ken­nen­lernte und über sie Artikel schrieb, war ein mod­ern­er und oft vorauss­chauen­der Kul­turim­pre­sario und Katalysator. 1903 wurde er Direk­tor des Großher­zoglichen Kun­st­gewerbe­mu­se­ums in Weimar, entschlossen, es gemein­sam mit seinem Fre­und, dem Architek­ten Hen­ry van de Velde, aus dessen Schule für Gestal­tung später das Bauhaus entste­hen sollte, zu einem Zen­trum der ästhetis­chen Mod­erne zu machen. Als ein öffentlich­er Skan­dal 1906 seinen Rück­tritt erzwang, wandte sich Kessler anderen Pro­jek­ten zu, darunter der Zusam­me­nar­beit mit dem öster­re­ichis­chen Schrift­steller Hugo von Hof­mannsthal und dem deutschen Kom­pon­is­ten Richard Strauss an der Oper Der Rosenkava­lier und dem Bal­lett Die Leg­ende von Joseph, das 1914 von den Bal­lets Russ­es in Lon­don und Paris aufge­führt wurde. 1913 grün­dete er in Weimar die Cranach-Presse, eine der bedeu­tend­sten Pri­vat­pressen des zwanzig­sten Jahrhun­derts.

Die Tage­büch­er präsen­tieren bril­lante, schar­fzüngige und oft reich­lich komis­che Beschrei­bun­gen sein­er Begeg­nun­gen, Gespräche und kreativ­en Zusam­me­nar­beit mit eini­gen der berühmtesten Men­schen sein­er Zeit: Otto von Bis­mar­ck, Paul von Hin­den­burg, Hugo von Hof­mannsthal, Richard Strauss, Igor Straw­in­sky, Sergej Diaghilew, Vaslav Nijin­sky, Isado­ra Dun­can, Ruth St. Denis, Sarah Bern­hardt, Friedrich Niet­zsche, Rain­er Marie Rilke, Paul Ver­laine, Gor­don Craig, George Bernard Shaw, Harley Granville-Bark­er, Max Klinger, Arnold Böck­lin, Max Beck­mann, Aris­tide Mail­lol, Auguste Rodin, Edgar Degas, Éduard Vuil­lard, Claude Mon­et, Edvard Munch, Ida Rubin­stein, Gabriele D’An­nun­zio, Pierre Bon­nard und Walther Rathenau, um nur einige zu nen­nen.

Bemerkenswert auf­schlussre­ich, ergreifend und filmisch in ihrem Umfang, sind Kesslers Tage­büch­er eine unschätzbare Aufze­ich­nung eines der brisan­testen und zukun­ft­strächtig­sten Momente der mod­er­nen west­lichen Geschichte.

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Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben — Martin Seligman

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